Herausforderung

Das Konzept

Die Klassen 7/8 stellen sich zu Beginn des Schuljahres der Woche der Herausforderungen. Ziel ist es, in Kleingruppen von etwa zwölf Schülern unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen, für die sich die Schüler bereits vor den Sommerferien beworben haben. Dabei sollen sie sich körperlich und geistig herausfordernden Situationen stellen.
Dabei erfahren die Schüler ihre eigenen Grenzen und lernen, dass man in der Gruppe Herausforderungen bewältigen kann, auch wenn diese zunächst unüberwindbar erscheinen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern wird gestärkt und die Teilnehmer schöpfen Mut und Kraft für die schulische Arbeit.

Die Woche der Herausforderungen 2016

In die Woche der Herausforderung 2016 starteten am 29. August 66 Schüler in fünf unterschiedlichen Herausforderungsgruppen:

– Zwölf Schüler, zwei Lehrer und eine FSJlerin machten sich – mit Fahrradtaschen, Schlafsäcken und Isomatten ausgestattet – auf eine 320 Kilometer lange bergige Radtour für Berglöwen durch das Saarland. Dabei legten sie in fünf Tagen knapp 2700 Höhenmeter zurück und stellten zudem einen neuen Rekord auf, denn so viele Kilometer war noch nie eine Fahrradgruppe in einer Woche gefahren. Übernachten konnte die Gruppe in Naturfreunde- und Jugendhäusern.

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– Eine weitere Gruppe mit 13 Schülern, zwei Lehrern und einem FSJler wollte eigentlich eine flache Fünf-Flüsse-Tour machen – am Ende kamen dann doch 315 Kilometer und rund 2300 Höhenmeter zusammen… Neben dem zu transportierenden Gepäck (inklusive Schlafsäcken und Isomatten) waren an dieser Fahrradtour die Übernachtungen unter Tarps im Freien eine Herausforderung. Dennoch war die Stimmung in der Gruppe hervorragend, denn es bot sich in der Nähe von Idar-Oberstein die Möglichkeit, in einem Bach zu baden und nach Edelsteinen zu suchen!

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– Eine Gruppe unerschrockener Schatzjäger (14 Schüler, zwei Lehrer, zwei Integrationshelfer) machte sich auf in eine Woche voller Denksport, Rätsel und Teamaufgaben. Bei dieser Schatzsuche machte die Gruppe unter anderem Station im Wolfsgehege in Merzig und musste den Weg durch ein Maislabyrinth finden, um am Ende der Woche endlich zum Schatz zu gelangen. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war sicherlich die Überquerung der Nied mit einem selbstgebauten Floß – alle sind am anderen Ufer angekommen!

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– Eine puristische Woche verbrachte die Survival-Gruppe, bestehend aus 14 Schülern, zwei Lehrern und zwei Hunden. Mit dem Zug ging es zunächst nach Zweibrücken, von dort aus wanderte die Gruppe in mehreren Etappen zurück nach Friedrichsthal – ausgestattet mit einem Bollerwagen, in dem die nötige Ausrüstung zum Übernachten im Freien transportiert wurde, und das im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Dabei ernährten sich die Teilnehmer so weit wie möglich aus der Natur und hatten auch keine sanitären Anlagen zur Verfügung… Trotz aller Strapazen waren die Schüler am Ende so motiviert, dass sie bereits einen Tag früher als erwartet wieder in der Schule ankamen und so die letzte Nacht im Schulgebäude verbrachten und ein fürstliches Frühstück im Fachwerkgelände einnahmen.

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– Einer Herausforderung der ganz anderen Art stellten sich zwölf Schüler, zwei Lehrer und eine FSJlerin in der Performance-Gruppe. Die Aufgabe bestand darin, innerhalb von vier Tagen ein Tanztheaterstück zu entwickeln und dieses am Freitag in der Schule vor Eltern, Lehrern und Klassenkameraden aufzuführen. Dabei wurden nur das Rahmenstück und die Musik vorgegeben, die Teilnehmer entwickelten alle Tanzszenen in Eigenregie. Untergebracht war die Gruppe dabei naturnah in einer Waldhütte in Spiesen. Die Stimmung war toll und die Aufführung ein voller Erfolg!

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