Herausforderung

Das Konzept

Die Klassen 7/8 stellen sich zu Beginn des Schuljahres der Woche der Herausforderungen. Ziel ist es, in Kleingruppen von etwa zwölf Schülern unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen, für die sich die Schüler bereits vor den Sommerferien beworben haben. Dabei sollen sie sich körperlich und geistig herausfordernden Situationen stellen.
Dabei erfahren die Schüler ihre eigenen Grenzen und lernen, dass man in der Gruppe Herausforderungen bewältigen kann, auch wenn diese zunächst unüberwindbar erscheinen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern wird gestärkt und die Teilnehmer schöpfen Mut und Kraft für die schulische Arbeit.

Die Woche der Herausforderungen 2017

In die Woche der Herausforderung 2017 starteten am 21. August 67 Schüler in fünf unterschiedlichen Herausforderungsgruppen:

– 13 Schüler und zwei Lehrer machten sich – mit Fahrradtaschen, Schlafsäcken und Isomatten ausgestattet – auf eine 325 Kilometer lange Radtour „Hölle und Himmel“ durch das Saarland. Sie stellten dabei einen neuen Rekord auf, denn so viele Kilometer war noch nie eine Fahrradgruppe in einer Woche gefahren. Nach den anstrengenden Tagesetappen auf dem Fahrrad („Hölle“) blieb Gott sei Dank immer Zeit für eine Erfrischung im Freibad, an der Mosel, im Bostalsee oder im Losheimer See. Übernachten konnte die Gruppe auf Campingplätzen.



– Eine weitere Gruppe mit zwölf Schülern und zwei Lehrern machte eine eher flache Radtour Saar-Rhein. Ausgestattet mit Schlafsäcken, Isomatten und Gepäck waren die Teilnehmer vorrangig auf Radwegen an Kanälen unterwegs, mussten allerdings die eine oder andere Treppe als Hindernis überwinden. Dafür war aber Zeit für eine kleine Stippvisite zum Europäischen Parlament in Straßburg. Erholen konnten sich alle bei Übernachtungen in Vereinshäusern oder auf Campingplätzen.



– Eine Gruppe unerschrockener Schatzjäger (16 Schüler, zwei Lehrer) machte sich auf in eine Woche voller Denksport, Rätsel und Teamaufgaben. Diese führten die Schüler unter anderem an die Loreley, zu einer Sternwarte und in eine Adlerstation. Zudem gewannen die Teilnehmer bei einer blinden Führung durch den Wald neue Sinneseindrücke.



– Einer Herausforderung der ganz anderen Art stellte sich das Rockcamp, das sich aus 13 Schülern, drei Lehrern und zwei Integrationshelfern zusammensetzte. Die Gruppe hatte sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, innerhalb der Herausforderungswoche das Lied „Renegades of Funk“ von Rage Against The Machine einzuüben – mit dem Handicap, dass viele Teilnehmer noch nie Musik gemacht hatten oder ein fremdes Instrument spielen sollten. Geklappt hat es trotzdem und bis zum Auftritt am Ende der Woche konnte sogar noch ein zweites Lied einstudiert werden!




– Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Herausforderungsgruppe Theater, an der vierzehn Schüler, zwei Lehrer und zwei Integrationshelfer teilnahmen. Auf dem Campingplatz in Birkenfeld hatte die Gruppe viel Platz, um innerhalb von vier Tagen eine Adaption des Romans „boy2girl“ von Terence Blacker auf die Bühne zu bringen – es blieb dabei auch genug Zeit zum Fußballspielen und für Badeausflüge in den Schwimmteich. Die Aufführung am Ende der Woche der Herausforderung war ein voller Erfolg!