Herausforderung

Das Konzept

Die Klassen 7/8 stellen sich zu Beginn des Schuljahres der Woche der Herausforderungen. Ziel ist es, in Kleingruppen von etwa zwölf Schülern unterschiedlichste Aufgaben zu bewältigen, für die sich die Schüler bereits vor den Sommerferien beworben haben. Dabei sollen sie sich körperlich und geistig herausfordernden Situationen stellen.
Dabei erfahren die Schüler ihre eigenen Grenzen und lernen, dass man in der Gruppe Herausforderungen bewältigen kann, auch wenn diese zunächst unüberwindbar erscheinen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Schülern wird gestärkt und die Teilnehmer schöpfen Mut und Kraft für die schulische Arbeit.

Die Woche der Herausforderungen 2019

In die Woche der Herausforderung 2019 starteten am 12. August 68 Schüler in sechs unterschiedlichen Herausforderungsgruppen:

Zehn Schüler, zwei Lehrer und eine FÖJ-lerin machten sich – mit Fahrradtaschen, Schlafsäcken und Isomatten ausgestattet – auf eine 325 Kilometer lange Radtour “Fahrrad 1” rund um das Saarland. Sie stellten dabei einen neuen Rekord auf, denn so viele Kilometer (und etwa 3000 Höhenmeter!) war noch nie eine Fahrradgruppe in einer Woche gefahren. Nach den anstrengenden Tagesetappen auf dem Fahrrad blieb Gott sei Dank immer Zeit für eine Erfrischung in einem See. Übernachten konnte die Gruppe auf Campingplätzen.

Eine weitere Gruppe mit sechs Schülern und drei Lehrern machte eine Radtour „Fahrrad 2“ ebenfalls rund ums Saarland, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Ausgestattet mit Schlafsäcken, Isomatten und Gepäck waren die Teilnehmer ebenfalls auf bergigem Terrain unterwegs (271 km Strecke mit knapp 2200 Höhenmetern). Erholen konnten sich alle bei Übernachtungen in Vereinshäusern oder auf Campingplätzen. Am letzten Morgen blieb sogar noch etwas Zeit für einen kleinen Kanu-Ausflug auf der Saar.

Eine Gruppe unerschrockener Schatzjäger (13 Schüler, zwei Lehrer) machte sich auf in eine Woche voller Rätsel und Teamaufgaben. So standen beispielsweise Geocaching, der Bau eines Floßes, Kartenlesen und viele knifflige Rätsel auf dem Plan. Am Ende der Woche wurde der Goldschatz gehoben.

Einer Herausforderung der ganz anderen Art stellte sich die Gruppe „Back to the roots – But now for real!“, die sich aus 13 Schülern, zwei Lehrern und einem Waldpädagogen zusammensetzte. Die Gruppe baute sich im Wald ein Camp und versuchte, sich aus dem Wald selbst zu versorgen. Dabei stellte sich heraus, dass selbst gemachtes Kräuterpesto und Brennnesseln gar nicht so schlecht schmecken. Einen großen Teil des Tages nahm die Suche nach Feuerholz ein, um das Feuer immer am Brennen zu halten.

Auch in diesem Jahr gab es für einige Schüler wieder die Herausforderung, Theater zu spielen. Die English Sketch‘n Comic Crew, bestehend aus dreizehn Schüler und zwei Lehrern, hatte sich zum Ziel gesetzt, eigene englischsprachige Sketche zu erfinden und diese am Ende der Woche in der Schule vor Eltern und Mitschülern zu präsentieren. Zusätzlich wurden die Sketche auch als Comics zu Papier gebracht.

Die Gruppe „Böcke, Bienen und Barbaren“ (13 Schüler, eine Lehrerin und eine Schäferin) beschäftigte sich in der Woche der Herausforderungen mit der Pflege einer stattlichen Herde von Fuchsschafen. Die Fahrt zu den Weiden an der Siersburg führte mit dem Fahrrad über hügeliges Terrain. Eine weitere Herausforderung war auch die Selbstversorgung mit wenigen Grundnahrungsmitteln und die Suche nach Feuerholz für ein Lagerfeuer, auf dem auch gekocht wurde.